I Am Legend
Ein Virus, von Menschenhand entwickeltes, löscht die Erdbevölkerung aus. Fieberhaft sucht der exzellente Wissenschaftler Robert Neville (Will Smith) nach einem Gegenmittel, kann aber das Massensterben nicht verhindern. Er selbst ist gegen die Epidemie immun und hat als einziger in den Ruinen New York Citys überlebt, ist aber allein: Lichtscheue Mutanten lauern ihm auf und warten nur auf einen unachtsamen Moment, während Neville verzweifelt weiter nach einer Heilung forscht.
Der Autor Richard Matheson ist ein im Fantasy-, Horror- und Science-Fiction-Genre extrem umtriebiger Mann. Neben den Drehbüchern zu Roger Cormans „Der Rabe“ und Steven Spielbergs Duell hat er unter anderem die Romanvorlagen zu Joel Schumachers „Die unglaubliche Geschichte der Mrs. K.“, Vincent Wards „Hinter dem Horizont“ und David Koepps „Echoes – Stimmen aus der Zwischenwelt“ geliefert. Allein Mathesons Novelle „I Am Legend“ wurde bisher stolze drei Mal verfilmt: 1964 unter dem Titel „The Last Man On Earth“ mit Vincent Price in der Hauptrolle, 1967 als spanischer 15-Minüter „Soy Leyenda“, und schließlich 1971 mit Charlton Heston als Der Omega-Mann. Nun kommt mit dem Will-Smith-Reißer „I Am Legend“ die vierte Interpretation des kultigen Sci-Fi-Vampir-Romans in unsere Kinos. Und geschadet hat der Neuauflage ihr ausladendes Megabudget sicherlich nicht. Die Bilder des letzten Überlebenden, der einsam durch das verlassene New York zieht, sind bombastisch und atmosphärisch zugleich. Dafür fallen die Horror-Elemente allerdings recht ideenlos aus. Und die erst im letzten Filmdrittel einsetzende tatsächliche Story hätte sich Regisseur Francis Lawrence (Constantine) konsequenterweise lieber ganz sparen sollen.
Regie: Francis Lawrence
Drehbuch: Akiva Goldsman, Mark Protosevich
Schauspieler: Will Smith, Charlie Tahan, Alice Braga, Salli Richardson, Thomas J. Pilutik
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