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Brotherhood


Ein koreanisches Meisterwerk in Bild, Ton und Emotionen, in dessen Mittelpunkt die Brüder Jin-tae (Dong-Kun Jang) und Jin-seok (Bin Wan)stehen, welches den Zuschauer bis zur letzten Minute mitreißt und in Trance hält.

Inspiriert von einigen amerikanischen Kriegsfilmen schuf Kang Je-gyu mit seiner dritten Regiearbeit dieses Zweistundenepos als koreanischen Anti-Kriegsfilm. Das Zitat "Ihr kommt hier nur lebend wieder raus oder ihr werdet hier sterben" leitet den, hoffentlich nicht zart besaiteten, Zuschauer durch den Film.

Der Kriegsveteran Lee Jin-seok wird darüber informiert, dass man bei Ausgrabungen auf einem früheren Schlachtfeld auf die Überreste eines Soldaten gleichen Namens gestoßen sei: Die Reise führt zurück ins Jahr 1950, als das harmonische wenn auch ungleiche Brüderpaar Jin-seok und Jin-tae vom Bürgerkrieg aus ihrem friedlich-ärmlichen Dasein gerissen werden. Die beiden finden sich zwangsrekrutiert in den Reihen der südkoreanischen Armee wieder. Der Krieg prägt und verändert die Brüder. Der ältere und pragmatischere Jin-tae entwickelt sich zum begabten und skrupellosen Frontkämpfer. Jin-seok sieht mit Widerwillen und wachsendem Ekel, wie der Bruder zum mit Medaillen dekorierten Helden avanciert. Abseits der Frontlinie kommt es dann zum dramatischen Wendepunkt, als im heimischen Seoul die Verlobte von Jin-tae wegen vermeintlicher Kollaboration erschossen wird. Jin-tae verzweifelt darüber und wechselt die Seiten, er kämpft nun für den kommunistischen Norden...

Taegukgi Hwinalrimyeo, Südkorea 2004

Regie: Je-gyu Kang
Drehbuch: Je-gyu Kang
Schauspieler: Dong-Kun Jang (Jin-tae), Bin Won (Jin-seok), Eun-ju Lee (Young-shin), Hyeong-jin Kong (Yong-man), Yeong-ran Lee, Min-sik Choi (North Korean commander), Dae-Hoon Jeong, Jae-hyeong Jeon (Yong-seok), Yun-hie Jo, Doo-hong Jung, Bo-kyeong Kim, Su-ro Kim u.a.



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