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Das Phantom der Oper


Im Jahre 1919 findet in der Pariser Oper eine Auktion statt, bei der Requisiten aus vergangenen Tagen versteigert werden. Unter den Bietenden befindet sich Raoul, Vicomte de Chagny, welcher sich an seine große Liebe Christine Daaé erinnert, aber auch an die mysteriösen Zwischenfälle, die ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt haben.

Schauplatz der Geschichte ist die Pariser Oper im Jahre 1877. Unter dem Gebäude befindet sich tatsächlich ein See, da man beim Ausschachten für das Fundament auf einen unterirdischen Seitenarm der Seine stieß. Auch die im Roman angedeutete Labyrinthhaftigkeit des Gebäudes entspricht den Gegebenheiten. Allerdings ist nicht der Kronleuchter, sondern nur eines seiner Gegengewichte, einmal abgestürzt.

Die Hauptfigur des Romans ist das von Geburt an entstellte musische und technische Genie Erik, der sich auf der Flucht vor der Verachtung der Menschen in den Kellern der Oper häuslich eingerichtet hat. Als Ph.d.O. - Phantom der Oper - erpresst er die Direktion und terrorisiert die angestellten Künstler der Oper. Er verliebt sich in die begabte, jedoch äußerst naive Sängerin Christine Daaé, und macht deutlich, dass er vor nichts zurückschrecken wird, um sie nicht nur für sich zu gewinnen, sondern auch zur neuen Primadonna der Oper zu machen. Aber Raoul, Vicomte de Chagny und Mäzen der Oper, hat ebenfalls ein Auge auf die schöne Christine geworfen. Die beiden kennen sich aus Kindertagen und so sind bei allen Beteiligten große Gefühle vorprogrammiert...



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