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Denen man nicht vergibt


In der Zeit des Bürgerkriegs wird eine Siedler-Familie durch Rassismus entzweit, aber Liebe und Solidarität triumphieren über die sozialen Vorurteile.

Mathilda Zachary und ihre Kinder bewirtschaften eine kleine Farm in Texas. Der Zusammenhalt der Familie wird auf eine harte Probe gestellt, als bekannt wird, dass Tochter Rachel nicht Mathildas eigenes Kind, sondern indianischer Abstammung ist. Einer ihrer eigenen Brüder stellt sich gegen Rachel, und die weißen Nachbarn gehen auf Distanz. Als die aufgebrachten Indianer das verlorene Stammesmitglied zurückfordern und einen Angriff auf die Farm vorbereiten, kommt es zur Katastrophe...

Neben dem Rassenhaß geht es in diesem Film auch um das hinlänglich bekannte Thema des Inzests. Rachels Bruder Ben (Burt Lancaster) liebt seine Schwester. Diese Liebe lebt er allerdings zunächst nur als besorgter große Bruder aus, der Rachel vor anderen Männern fernhält und jeden Heiratsantrag ablehnt. Als sich dann herausstellt, daß Rachel nicht seine leibliche Schwester ist, sondern eine Indianerin, verteidigt er sie gegenüber den rassistischen Siedlern und gesteht ihr seine Liebe. Die Herkunftsfrage Rachels löst so einerseits zwar die rassistischen Konflikte aus, kann aber andererseits die Tragödie des Inzests gerade noch abwenden.
In "Denen man nicht vergibt" sind alle Elemente enthalten, die Westernfans suchen. Kabale und Liebe, Konflikte zwischen Indianern und Siedlern, Rinderherden, Büffel, starke Polarisierung von Gut und Böse und die entscheidende Schlacht zwischen Indianern und Weißen am Ende des Films. Das besondere dieser Schlacht ist, daß sie auf mehreren Ebenen ausgetragen wird. Mit Kugeln und Feuer, aber auch mit Klaviermusik im Freien wird gegen die Indianer angetreten.

Regie: John Huston
Darsteller: Audrey Hepburn, Burt Lancaster, Lilian Gish, Audie Murphy, Kipp Hamilton u.a.



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