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Die Schöne und das Biest


Ein wunderschöner Prinz weist eines Nachts kalten Herzens eine Bettlerin von seiner Tür. Die verkleidete Zauberin lädt als Strafe einen Fluch über Schloß, Hausbedienstete und ihren Besitzer: Wenn der Prinz bis zu seinem 21. Lebensjahr nicht gelernt haben würde zu lieben und an der von ihr zurückgelassenen Rose das letzte Blatt abgefallen sei, würde der Palast für immer ein häßliches Gemäuer, die Angestellten für ewig praktische Haushaltsgeräte und der Schloßherr selbst auf alle Zeiten ein häßliches Biest bleiben. Lediglich ein Spiegel ist sein Tor zur Außenwelt. Eines Nachts verirrt sich der schrullige Erfinder Maurice aus dem nahegelegenen Städtchen in das Schloß. Er ist der Vater der hübschen Belle, die ihrem langweiligen Dasein und den ungehobelten Bewerbungsversuchen des Draufgängers Gaston mit der Lektüre von Abenteuergeschichten zu entfliehen sucht. Das Gelesene wird Wirklichkeit, als sie ihren Vater aus den Klauen des Biestes befreien muß, welches vor fehlender Liebe schon ganz verbittert jeglichen Besuch verbietet. Zumal die Rose kurz davor steht, ihr letztes Blatt zu verlieren. Als sich Belle nun anbietet, anstelle ihres Vater als Geisel im Schloß zu bleiben, ist für das Biest die letzte Chance gekommen, den Bann zu brechen. Unter eifrigem Zureden des Kerzenleuchters Lumiere, der Kaminuhr von Unruh und der Teekanne Madame Pottine bemüht sich das häßliche Wesen, sein verlorenes Herz wiederzugewinnen. Nachdem es der Schönen bei einem Fluchtversuch im Kampf mit den Wölfen schon einmal das Leben gerettet hat, bekennt es seine Liebe, indem es Belle freigibt, um ihren sie verzweifelt suchenden Vater das Leben zu retten. Als der eitle Gaston von seinem häßlichen Nebenbuhler erfährt, sperrt er die Schöne und ihren Vater ein und hetzt gemeinsam mit den von ihm angestachelten Dorfbewohnern zum Schloß. Es kommt zum entscheidenden Kampf.

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