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Die Welle


Rainer Wenger (Jürgen Vogel), der eigenwillige Gymnasiallehrer, versucht während einer Projektwoche zum Thema „Staatsformen“ seinen Schülern den Begriff der Autokratie näher zu bringen. Wo man sich zunächst noch mit Begriffen wie „Disziplin“ und „Gemeinschaft“ auseinandersetzt, stößt Wenger während der Diskussion schnell auf die einhellige Meinung, dass es eine Form der Diktatur wie die während des Nationalsozialismus heute nicht mehr geben könnte, schließlich lebe man ja in einer Demokratie. „Nazideutschland? – Das ist nicht mehr!“ Diese Einstellung bringt ihn auf die Idee, mit seiner Klasse ein Experiment zu wagen und ernennt sich selbst zu ihrer Leitfigur, um fortan mit Slogans wie „Macht durch Disziplin“ neue Regeln und Vorgaben während des Unterrichts aufzustellen. Was zunächst noch harmlos beginnt und nach anfänglicher Skepsis schnell bei den meisten Schülern wahre Begeisterungsstürme ob der neu gewonnenen Bewegung mit dem Namen „Die Welle“ auslöst, entwickelt diese schnell eine gefährliche Eigendynamik, die Andersdenkende ausschließt und im Laufe der Woche den Weg für gewalttätige Aktionen auch außerhalb der Schule ebnet.

Regie: Dennis Gansel
Drehbuch: Dennis Gansel, Peter Thorwarth
Schauspieler: Frederick Lau (Tim), Jennifer Ulrich (Karo), Jürgen Vogel (Rainer Wenger), Cristina do Rego (Lisa), Max Riemelt (Marco)



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