I'm Not There
Zunächst eine Randnotiz: Bob Dylan lebt. Und zwar nicht nur in diesem Film und seiner Musik, sondern als alter Mann im wirklichen Leben. Der erste Film über die Musiker-Legende ist „I’m not there“, der von Dylan persönlich autorisiert ist. Nicht einmal Altmeister Martin Scorsese, der 2005 mit No Direction Home einen gelungenen Dylan-Dokumentarfilm inszeniert hat (den Todd Haynes zitiert), wurde diese Ehre zuteil.
Das hat zwar nicht viel zu bedeuten (vor allem, weil Haynes und Dylan sich nie zu Gesprächen getroffen haben), zeigt aber, dass das Konzept des Films wohl schon auf dem Papier zu überzeugen wusste. „I’m Not There“ beginnt 1959 und stellt den herumziehenden Jungen Woody Guthrie (Marcus Carl Franklin) vor. Der springt auf Güterzüge auf, wird mal hier, mal dort in eine Gastfamilie aufgenommen und trägt einen Gitarrenkoffer mit der Aufschrift „Diese Maschine tötet Faschisten“ bei sich.
Regie: Todd Haynes
Drehbuch: Todd Haynes, Oren Moverman
Schauspieler: Christian Bale (Bob Dylan/John/Jack), Cate Blanchett (Bob Dylan/Jude), Marcus Carl Franklin (Bob Dylan/Woody), Richard Gere (Bob Dylan/Billy), Heath Ledger (Bob Dylan)
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