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Forrest Gump (US 1994)


Forrest Gump sitzt mit einer Schachtel Pralinen auf einer Bank in Savannah, Georgia und erzählt sein Leben. Das Schicksal, so scheint es zunächst, meint es nicht gut mit Forrest Gump. Kurz vor seiner Einschulung stellen die Ärzte fest, dass sein IQ nur bei 75 liegt.

Außerdem muss er wegen eines Wirbelsäulenleidens Beinschienen tragen. So ist er als Kind nicht nur ein langsamer Denker, sondern auch ein langsamer Läufer und somit ein leichtes Opfer für seine Altersgenossen. Mut machen ihm nur seine Freundschaft mit der kleinen Jenny, die als einzige zu ihm hält, sowie seine resolute, willensstarke Mutter, die fest entschlossen ist, ihrem Sohn alle Chancen im Leben zu eröffnen.
Mrs. Gump vermietet Zimmer ihres Farmhauses in Greenbow, Alabama. So auch an einen jungen Musiker, der Forrest gelegentlich etwas auf der Gitarre vorspielt. Forrest tanzt dazu mit einem seltsam anmutendem Hüftschwung, weil er Beinschienen trägt. Wenig später sehen Forrest und seine Mutter den Musiker im Fernsehen – es ist Elvis Presley, der, inspiriert von Forrests Hüftschwung, das Publikum zur Raserei bringt. Im Lauf seines Lebens begegnet Gump John F. Kennedy, John Lennon, Lyndon B. Johnson, Richard Nixon. Er bringt – aus Versehen – die Watergate-Affäre ans Tageslicht und taucht immer wieder da auf, wo Geschichte geschrieben wird: bei Studentenunruhen, im Vietnamkrieg, auf den großen Bürgerrechtsdemonstrationen oder auch bei der Erfindung des Smilies.
Gumps Biografie besteht fast ausschließlich aus einer Abfolge von überraschenden Fügungen. Als er von einigen Jungs mit Fahrrädern gejagt wird, kann er plötzlich sehr schnell laufen. Zirka 10 Jahre später wird er wieder verfolgt und entkommt erneut, dabei läuft er über einen Footballplatz. Der Trainer nimmt ihn in die Mannschaft auf und Forrest beginnt an der University of Alabama in Tuscaloosa, Alabama zu studieren. Beim College-Abschluss bekommt er ein Prospekt von der Army und meldet sich freiwillig. Er avanciert zum Mustersoldaten und Kriegshelden in Vietnam, bekommt die Tapferkeitsmedaille verliehen. Als er sich im Lazarett von einer leichten Verwundung erholt und zufällig einen Tischtennisschläger in die Finger bekommt, entwickelt er sich zu einem Spitzenspieler und wird so Teil der Ping-Pong-Diplomatie. Anschließend löst er sein Versprechen ein, das er einem gefallenen Kameraden in Vietnam gab, und wird Shrimpsfischer. Zufällig übersteht sein Boot als einziges einen Hurrikan, woraus Gump große finanzielle Vorteile zieht. Nur in der Liebe hat Gump Pech. Zwar bekommt er Jenny, die er sein Leben lang vergöttert und mit der er einen gemeinsamen Sohn hat, welcher im Gegensatz zu Forrest extrem klug ist. Aber es ist zu spät. Sie stirbt kurz nach der Hochzeit an Aids.

Forrest Gump (1994) ist eine US-amerikanische Literaturverfilmung des gleichnamigen Romans von Winston Groom durch Regisseur Robert Zemeckis. Tom Hanks erhielt für seine Darstellung der Titelrolle seinen zweiten Oscar als bester Hauptdarsteller.

Bei Forrest Gump handelt es sich um eine Parodie auf den amerikanischen Traum und Lebensstil. Auf ironische Art und Weise wird soziale Kritik geübt, beispielsweise am Vietnamkrieg oder am Bildungssystem. Ideen wie die, dass ein Mann in Amerika alles schaffen kann, wenn er nur will, werden durch die Episode des Forrest Gump ins Lächerliche gezogen, der als Shrimpskutter-Kapitän glück- und hoffnungslos über das Meer dümpelt, bis ein Hurrikan alle anderen Schiffe vernichtet, er als einzig übrig Gebliebener fortan das große Geschäft macht und innerhalb kurzer Zeit zum Shrimps-Millionär aufsteigt. Es gibt aber auch andere Interpretationen des Stückes, z.B. als Beschreibung der amerikanischen Geschichte der letzten 40 Jahre mit all ihren Höhen, Tiefen und faszinierenden Besonderheiten.

Besonderheiten

Besonders beeindruckend sind die Filmszenen, in denen Tom Hanks in Originalaufnahmen von historischen Ereignissen mit Hilfe der sogenannten Green Box hineingeschnitten wurde.

Der Film geriet bei seiner Veröffentlichung in eine politische Diskussion zwischen Konservativen und Liberalen in den USA, die ihn gemäß ihren unterschiedlichen politischen Ansichten interpretierten und für sich in Anspruch nahmen.

Quelle: wikipedia

Regie: Robert Zemeckis
Buch: Eric Roth, Winston Groom
Darsteller:

Gary Sinise ... Lt. Dan Taylor
Michael Conner Humphreys ... Young Forrest
Mykelti Williamson ... Bubba
Rebecca Williams ... Nurse at Park Bench
Robin Wright Penn ... Jenny Curan
Sally Field ... Mrs. Gump
Tom Hanks ... Forrest Gump
Kamera: Don Burgess
Schnitt: Arthur Schmidt (I)
Musik: Alan Silvestri
Kostüme: Joanna Johnston
Agent: wonderwalt



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