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Mein Freund, der Wasserdrache


Meist bringen Märchen und Legenden typische Ängste und Sehnsüchte der Menschen besonders gut zum Ausdruck und kursieren in unzähligen Varianten. Besonders jene Geschichten und vermeintlichen Vorkommnisse, die zwischen dem Möglichen und dem Übernatürlichen oszillieren, regen die Fantasie an. Zum Gegenstand unterschiedlichster Ausdeutungen wird auch immer wieder das Rätsel um das Ungeheuer von Loch Ness. Besonders erfolgreich war die Version des englischen Kinderbuchautors Dick King-Smith, der bereits die Vorlage zu „Ein Schweinchen namens Babe“ verfasste. Sein Roman „Mein Freund, der Wasserdrache“ wird in der Verfilmung von Jay Russell („Mein Hund Skip“, Im Feuer) zu einem warmherzigen und turbulenten Kinoerlebnis für die ganze Familie. Mit schwelgerischen Landschaftsaufnahmen in Cinemascope, die zum größten Teil in Neuseeland und nicht in Schottland entstanden, und einem nach allen Regeln der digitalen Effektkunst animierten Fabelwesen weist „Mein Freund, der Wasserdrache“ beeindruckende Schauwerte auf. Das Herzstück des Films ist aber die gefühlvolle Geschichte eines schüchternen Jungen, der einen Freund findet und dadurch auch Mut und Selbstbewusstsein erlangt.

Regie: Jay Russell
Drehbuch: Robert Nelson Jacobs
Schauspieler: Alex Etel (Angus MacMorrow), Ben Chaplin (Lewis Mowbray), Brian Cox (Alter Mann), Emily Watson (Anne MacMorrow), Jessica Kaczorowski (Villager)



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