27 Dresses
Hübsche kleine Psychotests findet man in diversen Frauenmagazinen, mit denen Frau herausfinden kann, ob sich ihr Lebensabschnittspartner als potentieller Ehemann eignet – oder eben auch nicht. So etwas gibt es nun auch fürs Kino: Anne Fletchers romantische Komödie „27 Dresses“ ist a) für frisch Verliebte, b) für Hochzeitsplaner, c) beides oder d) für alle anderen ein kitschiger Film mit mäßig komischen Dialogen und einer in jedem Augenblick vorhersagbaren Handlung.
Seit ihrer Kindheit liebt Jane (Katherine Heigl) Hochzeiten. Und sie liebt es, anderen zu helfen: ihrer kleinen Schwester, ihrem Boss oder Bräuten - denn wo in New York andere Menschen am Wochenende damit beschäftigt sind, Porzellanschweinchen zu sortieren oder ihrem Chihuahua einen neuen Pelz zu kaufen, hilft Jane regelmäßig als professionelle Brautjungfer aus. Während eines besonders turbulenten Ich-tanze-auf-zwei-Hochzeiten-Abends wird Jane von Lokalreporter Kevin (James Marsden) beobachtet. Dieser schreibt für die New York Times schwülstig-romantische Kolumnen. Als ihm durch Zufall Janes Terminplaner in die Hände fällt, sieht er in der Geschichte der obsessiven Serien-Brautjungfer endlich die Chance für eine Abrechnung mit der gesamten Hochzeitsindustrie und nebenbei für einen Karrierekick gekommen. Als echte Romantikerin hat Jane allerdings anfangs weder Augen noch Ohren für den Zyniker.
Regie: Anne Fletcher
Drehbuch: Aline Brosh McKenna
Schauspieler: Katherine Heigl (Jane), James Marsden (Kevin), Malin Akerman (Tess), Edward Burns (George), Judy Greer (Casey)
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